…. auf den Websites des Kirchlichen Dienstes in Polizei und Zoll.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß und gute Anregungen beim Stöbern in unseren Inhalten.
Einen kleinen Impuls möchten wir Ihnen mit auf den Weg geben. Er geht zurück auf ein biblisches Wort aus dem Matthäus-Evangelium, das von Jesus überliefert wird:
„Eure Rede sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.“
Dieser Satz ruft zu einer einfachen, klaren Sprache auf. Sie nötigt dazu, Inhalte und Absichten vor dem Aussprechen zu sortieren.
Am Ende mancher Tage klingen mir die Ohren von um mich herumschwirrenden Wörtern und damit verbundenen Appellen, dies zu tun oder jenes zu lassen. Erklärungen werden verbreitet, die die Luft nicht wert sind, die ihr Sprecher verbraucht hat: Denken Sie an Wahlkampfphrasen oder das für die Opfer manchmal zu spät wirksame verbale Gezerre um die vielen afrikanischen Konflikte. Oder an die aktuelle Debatte über den Streit zwischen Israel und dem Iran. Viele Phrasen, Leerformeln, wenig Verlässliches – finde ich.
Wir verbrauchen die Wörter und die Worte. Irgendwann könnten wir sprachlos werden, weil wir alles verschlissen und überreizt haben auf der Suche nach Gehör im Getöse.
Vielleicht haben wir auch rhetorisch die anderweitig viel beschworenen Grenzen des Wachstums erreicht: „Eure Rede sei: Ja, ja; nein, nein.“ Bescheiden, möglicherweise demütig, kann eine klare Sprache versuchen verlässlich zu benennen, was vorliegt und wie die eigene Meinung aussieht. Das andere ist in der Tat vom Übel, nicht nur bei den Vereinten Nationen. Denn Verlässlichkeit und Vertrauenswürdigkeit haben wir ansonsten irgendwann – totgeredet.