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Foto: M.Zielke
Foto: M.Zielke

 

 

 LebensWeise

 

 

Wenn man jetzt draußen unterwegs ist und der Blick in Gärten oder auf Bäume am Straßenrand fällt, sieht man sie häufig: blühende Apfelbäume. Sie gelten als sichtbare Zeichen für den botanischen Vollfrühling. Der Frühling hat sich vollständig durchgesetzt. Der Winter ist mit Sicherheit besiegt. Nicht das Dunkle behält die Oberhand, sondern das Leben; hell, vital, vielfältig und einzigartig. Apfelbäume sind dafür ein Sinnbild.

 

Ein Satz, der dem Reformator Martin Luther zu geschrieben wird, bringt es auf den Punkt.

 

„Und wenn ich wüsste, dass Morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“ Selbst dann – sogar wenn am nächsten Tag alles zu Ende wäre, würde ich heute noch ein Zeichen für das Leben setzen.

 

Selbst fällt einem das ja oft schwer. Wenn man daran denkt, was einem blühen wird, fallen einem eher negative Dinge ein. Man hat eher im Blick, dass der nächste Winter kommt, als dass gerade Frühling ist. Und gleichzeitig hat man ein Gespür dafür, wie gut es tut auf den Moment zu schauen. Fokussiert auf den Tag zu blicken, den man heute lebt. Ganz gleich, ob man weiß, was Morgen kommt oder nicht. Mit Sicherheit kann ich heute meine Zeit gestalten. Heute kann ich Hoffnungszeichen pflanzen - für mich und andere.

 

Ich glaube, dass auch der Polizeidienst so manches davon hat. Man kann nicht wissen, welche Lagen einen erwarten werden, weder im ESD, in keinem FK auch als Führung nicht. Aber seinen Dienst zu tun, ist wie das Pflanzen von Hoffnungszeichen – mit Sicherheit das Heute lebenswert zu gestalten. Blühende Apfelbäume bringen uns davon etwas in den Blick.

 

 

 

Maic Zielke

 

Polizeipfarrer

 

 

 

 

 

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