Liebe Leser*innen,

 

  es ist Ostern!

 

In einigen Kirchengemeinden beginnen die Ostertage mit Gottesdiensten ganz früh am Morgen, andere bieten digitale Andachten und Gottesdienste an.

 

 

In der Evangelischen Kirchengemeinde in Hannover Misburg gibt es einen

"Gottesdienst zum Mitnehmen".

 

Daraus hier der Impuls:

 

Die Israeliten waren endlich frei. Frei von allen Beschwernissen und Bedrückungen. Jetzt kann doch nichts mehr passieren. Auf ins gelobte Land! Da holt sie etwas ein. Eine Bedrohung. Eine ganze Armee. Und das alte Gefühl ist wieder da: Wir sind schwach. Wir können nichts tun. Wir müssen uns damit abfinden. Wir hätten uns nicht so viel Freiheit gönnen sollen. Vertrauen und Glauben werden wieder klein.

Im Herbst 2020 holte uns das Virus in Armeestärke wieder ein. Es wurde diskutiert, wie viel Freiheit möglich und wie viel Freiheit nötig ist. Wir hatten doch im Sommer Freiheit genossen, fast wieder wie früher zusammengesessen. Jetzt ist das alte Gefühl wieder da. Mancher fühlt sich ausgeliefert. Wir können gar nichts tun.

Und dabei müssen wir nur eines begreifen: Die eigene Freiheit wird immer begrenzt sein. Denn was ist mit den Strukturen, die uns abhängig machen? Was ist mit dem besonders guten Gefängniswächter meiner eigenen Ansprüche und Erwartung an mich selbst. Da ist der Stein vor Jesu Grab ein Leichtgewicht dagegen. So wird es sein.

Doch Gott hat sein Volk in die Freiheit begleitet. Die Gefahr ist sichtbar vorhanden, doch es gibt immer einen Weg hindurch.

Jesus hat den Tod überwunden, er hat gezeigt, dass es einen Weg gibt durch alles hindurch.

Wie schön wäre es, die Ängste begraben zu können, Sorge, Wut und Ohnmachtsgefühl noch hinterher zu werfen und dann mit dem Ostermorgen das neue Leben aufgehen zu sehen. Freiheit, die funktioniert, welche Armee auch am Rand des Wasser stehen mag.

„Wir wollen alle fröhlich sein, in dieser österlichen Zeit, denn unser Heil hat Gott bereit. Halleluja…“ Amen.

 

 

Diese Gedanken gebe ich Ihnen mit auf den Weg und wünsche eine gesegnete Osterzeit!

 

Heike Rohdenburg

 

...und wer den gesamten Gottesdienst mitnehmen möchte, kann ihn sich hier herunterladen

 

 

 

 

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