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Sonnenaufgang in Reykjavik, Foto: Rohdenburg
Sonnenaufgang in Reykjavik, Foto: Rohdenburg

 

 

 

 

Es ist Februar…

 

Nach dem Kalender zu urteilen ist es Winter. Ich könnte mir jetzt Gedanken zum Klimawandel machen – aber dafür sind andere besser geeignet.

 

Im Februar, nach Karneval oder Fasching, beginnt die Passionszeit, in der wir uns Zeit zum Innehalten nehmen. Ab Aschermittwoch erinnern sich Christinnen und Christen in den sieben Wochen vor Ostern an die Leidensgeschichte Jesu: die Verurteilung, den Verrat und die Kreuzigung. Viele Menschen nutzen diese Fastenzeit, um sich bewusst für Gott zu öffnen mit Gebet, Meditation und im Verzicht auf Süßigkeiten, Alkohol, Mobiltelefone oder andere gewohnte Dinge, die für sie zu viel Platz im Leben einnehmen. In diesem Jahr hat die evangelische Kirche in ihrer Fastenaktion „7 Wochen ohne“ zum Verzicht auf Pessimismus aufgerufen.

 

Alles negativ zu sehen belastet das Lebensgefühl, die Lust am Leben, die Zufriedenheit und die Beziehungen zu anderen. Wir können nach der Antwort suchen, warum ich häufig nur das schlechte wahrnehme, anstatt mal nach dem Positiven zu schauen. Was ist der Auslöser für dieses Denken? Und wie kann ich daran arbeiten, dass es sich verändert.

 

„Was läuft eigentlich gut?“ ist eine Fragestellung in der Kollegialen Beratung, die wir regelmäßig durchführen und wir sind immer wieder erstaunt, dass neben allem was schlecht läuft, es auch gute Dinge in der Zusammenarbeit oder den Abläufen der Organisation gibt. Sich bewusst entscheiden nach dem Guten zu forschen, ist meines Erachtens ein erster richtiger Schritt aus einem möglichen endlosen Kreislauf von sich wiederholenden Gedanken. Es ist sicherlich nicht möglich vom Pessimisten zum Optimisten zu werden und plötzlich nur strahlend, immer lächelnd durch die Gegend zu wandern. Die gesunde Mischung ist vorteilhaft, dann kann ich sehen, was nicht so gut läuft und wahrnehmen was sehr positiv wirkt, damit ich Dinge verändern kann.

 

Es gibt ein Gebet, das sicherlich vielen bekannt ist und das mir manches Mal durch den Kopf geht:

„Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

 

Gelassenheit, Mut und Weisheit sind gute Eigenschaften, die es zu pflegen gilt, auch wenn ich es oft nicht schaffe, gelassen zu sein oder gar mutig meine Meinung zu sagen. Ich übe immer wieder und bin geduldig mit mir.

 

Diese Geduld zur Veränderung muss ich wollen und meinen Pessimismus ablegen, damit ich positiv in die Zukunft blicken kann.

 

Und das wünsche ich allen Menschen!

 

Es grüßt herzlich

 

Heike Rohdenburg

 

Studienreise nach Alaska mit Teilnahme an der Konferenz der IAWP

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