„Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“– Jahreslosung für 2026
Offenbarung 21,5
Alles neu haben – wäre das nicht prima? Häufig freuen wir uns, wenn wir ein neues Kleidungsstück, ein neues Smartphone oder neue Möbel anschaffen. Das Neue funktioniert, ist ohne Gebrauchsspuren, sauber und damit besonders wertvoll.
Dabei sind wir nicht immer sofort begeistert, wenn etwas geändert wird. Wir sind skeptisch, wenn beispielsweise Organisationsstrukturen in der Polizei oder im Zoll verändert werden sollen. Für Einige ist Veränderung dann eine Bedrohung. Natürlich, Vieles darf so bleiben wie es ist: Der Zusammenhalt in der „Blaulicht-Familie“,Partnerschaften, Freundschaften und Liebe.
In der Offenbarung des Johannes geht es bei dem Neuen um eine gute Weltordnung, in der es kein Leid mehr geben wird. Das ist eine Welt, in der das Leben nicht gefährdet ist. Johannes hat nämlich die Erfahrung gemacht, dass sich etwas verändern muss. Er und viele seiner christlichen Mitschwestern und -brüder leiden unter der Verfolgung durch den römischen Kaiser. Auch heute hoffen wir, dass sich etwas ändert und sich zum Besseren wandelt: Krieg, Terror und alle Gewalt, die Menschen einander antun, sollen nicht das letzte Wort behalten! Oder auch auf persönlicher Ebene alle Abhängigkeit und Schwäche.
Wie wohltuend und hoffnungsvoll ist es dann, hier von Gott zu hören: „Siehe, ich mache alles neu.“ Diese Zusage kann befreien und auch zu einem persönlichen Neuanfang ermutigen.
Herzlichst im Namen des Teams KDP
Marcus Christ, Leiter Kirchlicher Dienst in Polizei und Zoll